Dorfstein

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auf www.grabau-ue.de, der WebSite für das Dorf Grabau.

Grabowe ist der frühere Name des schon 1296 erstmals urkundlich festgehaltenen Dorfes Grabau. Der Ort liegt in Niedersachsen im Osten des Landkreises Uelzen am Rande des Naturparks Elbufer-Drawehn. Grabau gehört zur Gemeinde Suhlendorf. Zur Zeit wohnen in Grabau etwa 130 Einwohner, davon sind 25 Kinder. In den sechziger Jahren war Grabau sogar das kinderreichste Dorf im Landkreis Uelzen.

Drei landwirtschaftliche Betriebe schmücken das Dorfbild. Diese bauen überwiegend Kartoffeln, Zuckerrüben, Mais und Getreide an. Früher besaßen sie mehr Tiere als heute, da sie diese auch für die Feldarbeit benötigten. Heutzutage ist dies aber zu Zeit- und Kostenaufwendig.

Grabau hatte über ein Jahrhundert hinweg eine eigene Feuerwehr. 1845 ist eine Feuerlöschkontrolle dokumentiert. Die Freiwillige Feuerwehr Grabau wurde 1902 gegründet. 33 Jahre später, während der Nazi-Zeit wurde sie mit der Feuerwehr des Nachbardorfes Dalldorf zusammengeschlossen. Nach dem Krieg mit dem Bau des Wasserwerkes Grabau (1947) trennten sie sich wieder. Im Jahr 2000 taten sie sich zum zweiten Mal zusammen und tragen heute den Namen „Freiwillige Feuerwehr Dalldorf-Grabau“. Im Jahr 1986 trat Friedhelm Schulz das Amt als Ortsbrandmeister in Grabau an. Im Jahr 2000 übernahm Horst Reisstorf dieses Amt für beide Wehren.

Das schon über fünf Jahrzehnte bestehende Fuhrunternehmen von Peter und Volker Behns hat seinen Standort in Grabau gefunden. Sie besitzen mehr als 25 LKWs.

Im Jahre 1969 gründete Gerhard Berger sein Fuhrunternehmen in Grabau, geleitet wird es von Klaus Berger. Heute gehören dem Unternehmen sechs Saugwagen (Stand 2004).

Am 6. Januar 1972 gründeten 8 Landwirte aus Grabau, Dalldorf und Suhlendorf die Kartoffelbrennerei Grabau. Kurz darauf baute man eine kleinere Kornbrennerei an, diese leiteten überwiegend Frauen.

Junge Familien im Dorf erbauten 1990 einen Kinderspielplatz. Dies stärkte die Dorfgemeinschaft sehr. Sie bauten ihn auf einem Grundstück, welches Friedrich Kaiser zur Verfügung stellte. Auch heute ist der Spielplatz, mit seinen Schaukeln, Turngeräten, seiner Rutsche, Seilbahn, seinem Sandkasten, Fußballplatz und den Bänken zum Ausruhen sehr beliebt.

Im Winter 2001 begann der Bau der Firma Sola Bonum. Im März 2002 nahmen neun landwirtschaftliche Betriebe, die auch schon am Bau beteidigt waren, die Firma in Betrieb. Dort verarbeiten 30 Mitarbeiter/innen Kartoffeln und Gemüse. Sola Bonum bringt beispielsweise Kartoffeln in Form kleiner Würfel, Scheiben und selten auch als Stifte auf den Markt, sogar im Zwischenraum Berlin- Braunschweig- Hamburg. Sie vermarkten auch Pufferteig und ungeschälte Kartoffeln. Ihre Ware fahren sie mit sechs eigenen Fahrzeugen aus.

Parallel dazu bauten Landwirte eine Biogasanlage. Sie macht aus biologischen Abfällen Strom. Solche Abfälle sind z.B. Schlempe, Hühnertrockenkot und Gülle. Hühnertrockenkot und Gülle kommen von Landwirten aus Grabau und Umgebung. Aus der Brennerei pumpt eine Pumpe die Schlempe zur Biogasanlage. Außerdem werden hier die Schälabfälle von Solabonum hygienisiert, bevor diese weiterverwendet werden dürfen.

Wenige Jahre später bauten mehrere Landwirte eine Schweinemastanlage und daneben eine zweite Biogasanlage. Die Grabauer Biogasanlagen versorgen seit 2014 das ganze Dorf mit Wärme. Parallel zur Wärmeleitung wurde eine Glasfaser verlegt, so dass nun jedes Haus in Grabau einen eigenen Glasfaseranschluss besitzt. Damit ist Grabau das erste Dorf im Landkreis Uelzen mit einem eigenen Glasfasernetz. So ist unser Dorf bestens für die Zukunft gerüstet.

Falls Sie Interesse an Grabau gefunden haben, können Sie gerne mal vorbeischauen und den Spielplatz besuchen!! Wir wollten mit diesem Artikel zeigen, dass nicht nur Städte sondern auch kleine Dörfer wie Grabau gute Erzeugnisse produzieren können oder es zu etwas bringen können!